Stammt der Urknall und das Universum aus dem Nichts?

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Annahme

Der Urknall entstammt dem Nichts.

Der Urknall entstammt dem Etwas.

Schlussfolgerung

Heute existiert nichts.

Heute existiert etwas.

Wahrheit

Nichts ist Nichts und Nichts kann sich zu nichts weiter als Nichts transformieren. In anderen Worten: Nichtexistenz kann unmöglich zu einer Existenz führen. Aus diesem Grund schließt bereits unser jetziges spürbares Sein die absoluten Nichtexistenz aus.

Wenn Menschen an »das Nichts« denken, meinen sie meistens, es handle sich um ein »Etwas« ohne Eigenschaften. Aber was keine Merkmale hat, existiert nicht. Alles, was vorhanden ist, verfügt über Attribute. Auch eine vollkommene Leere besitzt beschreibbare Eigenheiten. So ist sie z. B. symmetrisch, sie ist sogar »supersymmetrisch« – man kann sie an jeder Achse spiegeln, und sie bleibt gleich. Erst wenn wir ein Teilchen in dieses Nichts hineinschießen, zerbricht die Symmetrie. Und ALLE Naturgesetze folgen aus der Symmetrie und dem Brechen dieser.
— Volker Dittmar
Woher kommen die Naturgesetze?

Was für uns bedeutet, dass auch der Urknall und mit ihm das Universum nicht aus dem Nichts kamen, sondern vielmehr aus einem Zustand heraus entstanden, der sich, wie jede Existenz auch, mit bestimmten Attributen beschreiben lässt. Die Tatsache das wir hier allerdings von einem gänzlich zeitlosen Zustand sprechen, macht diesen für uns nur sehr schwer vorstellbar.

— David Wolf